Vakuumierer für größere Lebensmittel-Mengen

essen fisch salat  Ist man mit einer größeren Sportgruppe unterweges, oder zur Selbstversorgung in einer Unterkunft, können diese Tipps hilfreich sein. Vakuumierer sind eine hervorragende Möglichkeit, größere Mengen Nahrungsmittel platzsparend unterzubringen. Viele kaufen Lebensmittel auf Vorrat, um günstigere Angebote wahrnehmen zu können und kochen diese dann ein. Somit hat man nur ein Mal den Aufwand des Kochens. Zudem bleiben die Speisen länger frisch und können dadurch vorbereitet werden, sodass man später schnell ein fertiges Gericht auf dem Tisch hat. Das spart vor allem in der vielbeschäftigten Arbeitswoche Zeit und Nerven auch ohne dass man ein Fertigprodukt essen muss. Das Gericht ist frisch, gesund und preiswert – und schnell zubereitet.

Einige Stichpunkte, worauf man beim Vakuumieren achten sollte, sind nachfolgend zusammengefasst.

Vakuumieren – was ist das eigentlich?

fleischDer Vorgang des Vakuumierens entzieht dem Inhalt des Beutels Luft, das Lebensmittel (oder auch andere Gegenstände) wird luftdicht eingeschlossen. Ein Vakuumierer saugt die enthaltene Luft aus dem Beutel und verschweißt ihn sodann. Aber nicht nur Folienbeutel können vakuumiert verschlossen werden, dies funktioniert auch bei Schüsseln, Töpfen, Flaschen, Einmachgläsern und anderen Behältern. Diese Art der Haltbarmachung ist in Profiküchen längst Standard.

Lebensmittel haltbar machen – durch Vakuumieren

Durch den Vorgang des Vakuumierens werden Nahrungsmittel länger haltbar gemacht. Doch was ist die Ursache dafür, dass sie so länger haltbar sind? Grund ist, dass den Lebensmitteln der Sauerstoff entzogen wird. Sauerstoff sorgt dafür, dass sich Bakterien und andere Mikroorganismen fortpflanzen können. Diese jedoch zersetzen die Lebensmittel, das Ergebnis ist, dass sie verderben. Vakuumiertes ist zudem vor Gefrierbrand geschützt, da keine Luft mehr enthalten ist. Wenn man so präparierte Nahrungsmittel einfriert, sind sie für eine fünf bis zehnmal so lange Zeit haltbar. Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch oder auch Gebackenes bleibt so länger verzehrbar.

  • Brot / Brötchen bei Zimmertemperatur statt 2-3 Tage: 7-8 Tage
  • Kaffee / Tee bei Zimmertemperatur statt 2-3 Monate: 12 Monate
  • Wild im Kühlschrank statt 2-3 Tage: 30-40 Tage
  • Rindfleisch im Kühlschrank statt 3-4 Tage: 30-40 Tage
  • Geflügel im Kühlschrank statt 2-3 Tage: 6-9 Tage
  • Frisches Obst im Kühlschrank statt 3-7 Tage: 8-25 Tage

Frische und nährstoffreiche Inhaltsstoffe bleiben erhalten

gemüsekorbAnders als bei althergebrachten Konservierungsmethoden werden die so gesunden Vitamine, Mineralien und Nährstoffe beim Vakuumieren nicht zerstört. Hier ist diese Form der Konservierung von Lebensmitteln ungeschlagen. Das liegt daran, dass die gesunden Inhaltsstoffe in einem vakuumierten Beutel nicht entweichen können. Auch wird das äußere Erscheinungsbild der Nahrungsmittel nicht verändert, ebenso wie der Geschmack.

Weniger wegwerfen durch Vakuumieren

Wir Deutschen schmeißen viel zu viele Lebensmittel in den Müll. Hier eine Ecke, da eine bräumiche Verfärbung, und schnell wandert das Lebensmittel in den Abfalleimer. Vakuumieren hilft hier dabei, Lebensmittel frisch und ansehnlich zu halten, denn das so haltbar Gemachte verdirbt viel langsamer. Sogar Salat eignet sich zum Vakuumieren, ein Lebensmittel, dass bereits Stunden nach dem Einkauf zum Welken neigt. Gemüse verliert sehr schnell an Nährstoffen und Frische, wenn man es nicht sofort verbraucht. Mit dem richtigen Vakuumierer kann man diesem Verfall vorbeugen.

Es gibt viele unterschiedliche Vakuumier-Geräte, vom einfachen Vakuumierer für den privaten Gebrauch bis hin zu Profiausführungen. Hier ist die Auswahl groß und für jeden Geldbeutel ist ein geeignetes Gerät dabei. Endlich ist auch für den Privathaushalt eine Auswahl an Vakuumierern verfügbar, die ziemlich gut sind.

Haareschneiden – schon wieder?

Haare schneiden SchereFür viele Männer ist Haareschneiden ein notwendiges Übel, der Friseurbesuch alle vier bis sechs Wochen ein ungeliebtes Ritual. Die Alternativen wären, die Haare wachsen zu lassen oder sie selbst zu schneiden. Ersteres scheidet oft deshalb schon aus, weil man im Büro auf ein ordentliches Erscheinungsbild achten muss. Außerdem gibt es viele trendige Frisuren und ein gut geschnittener Kopf sieht einfach noch besser aus. Bleibt noch die zweite Variante. Es gibt ein paar Dinge, die man beachten muss, und mit ein wenig Übung klappt der selfmade-Haarschnitt sicherlich.

Hier ist auf folgende Punkte zu achten:   

  • Kurzhaarschnitte werden meistens mit Schere und Elektrorasierer geschnitten. Dabei ist es wichtig, eine gute Schere zu verwenden, die nicht stumpf ist. Auch sollte besonders darauf geachtet werden, welchen Aufsatz man beim Rasierer verwendet. Davon hängt ab, wieviel abrasiert wird.
  • Man kann geeignete Haarschneidescheren im Fachgeschäft, mittlerweile auch in Drogerien kaufen oder online bestellen. Dabei gibt es sie schon für unter 20 €. Am wichtigsten ist, dass die Schere scharf ist, da kann es auch mal die Haushaltsschere tun, doch wenn man ein wenig Geld investieren möchte, ist man mit einer Haarschneideschere gut beraten. Stumpfe Scheren können Spliss verursachen.
  • Die Haare sollten nass sein, wenn sie geschnitten werden. Das ist viel einfacher, als Haare im trockenen Zustand in Form zu schneiden, denn so sind sie um Einiges griffiger. Dazu kann man entweder eine Sprühflasche verwenden oder sie mal eben waschen. Auch lassen sich nasse Haare später gut ausspülen.
  • Schritt: mit dem Haarschneider an der Oberseite beginnen. Wer einen traditionellen Herrenschnitt schneiden möchte, wird die Haare an der Oberseite des Kopfes länger lassen als am Hinterkopf und an den Seiten. Dazu etwa 2,5 bis 5 Zentimeter über dem Ohr hinten herumrasieren, bis man am anderen Ohr angelangt ist.
  • Schritt: Oberseite der Haare an der Stirn kürzen. Dazu wird der Rasierer über den Kopf nach hinten geführt.
  • Schritt: Feinarbeit. Hier werden alle ausgelassenen Stellen nachgearbeitet, auch mithilfe der Schere die Übergänge angeglichen.
  • Schritt: Seiten und Hinterkopf. Dazu den kürzeren Aufsatz auf den Elektrorasierer stecken und an den Koteletten beginnen. Der Rasierer sollte in einer Aufwärtsbewegung geführt werden und nur so weit, dass es beim vorigen Bereich anschließt. Dann am Hinterkopf (im Nackenbereich) nach oben rasieren.
  • Schritt: wieder mit der Schere die Übergänge angleichen.

Längere Haare schneiden – aber klar!

haare schneiden-frauAber auch längere Haare lassen sich selbst schneiden, am besten geht einem die Freundin dabei zur Hand.

Um den Pony nachzubessern, sollte man die Schere vertikal halten und mit der Schere in die Spitzen hineinschneiden. Von Spliss zerstörte Spitzen lassen sich entfernen, indem man dünne Strähnen eindreht und die Enden abschneidet, die dann noch abstehen. Wenn man sich über die gesamte Frisur hermacht, sollte man unbedingt darauf achten, nicht zu viel abzuschneiden. Denn: In trockenem Zustand sind Haare kürzer als in nassem.

Wann muss eine neue Frisur her und steht sie mir überhaupt?

Frau und Mann SchattenAnlässe für eine neue Frisur gibt es viele, es muss nicht immer die Trennung vom Liebsten sein, sondern kann auch einfach modische Gründe haben. Dabei bietet es sich an, zunächst auszutesten, ob einem die neue Frisur auch steht. Dabei gibt es inzwischen Stylingtester im Internet, in denen man sein Foto hochladen kann. So sieht man schon vor Einsatz der Schere, ob man mit der neuen Frisur glücklich wird.

Kreuzleiden als weit verbreiteter Schmerz

mensch sitzend im stuhlNahezu jeder Mensch, der überwiegend im Büro arbeitet, kennt Rückenschmerzen. Mit dem Bürojob einher geht oft zusammengesunkene Haltung, hochgezogene Schultern und zu wenig Bewegung.

Wenn sich dann der Rücken meldet, ist dies oft auf eine jahrelange Fehlhaltung zurückzuführen. In vielen Fällen schmerzt der untere Rücken kurz über dem Gesäß. Dieser Bereich wird umgangssprachlich Kreuz genannt. In der Fachsprache werden Schmerzen in dieser Region lumbaler oder auch tiefer Rückenschmerz genannt. Dabei gibt es Schmerzen in der ganzen Kreuzregion, eher seitlich oder mittig. Es kommt auch vor, dass die Schmerzen bis in die Beine ausstrahlen.

Unterschiede bei Rückenschmerzen
Wenn der Rücken schmerzt, kann das vielfältige Ursachen ergeben. Bei Therapie und Diagnose ist es daher wichtig, die Schmerzen genau einordnen zu können. Dabei ist es für den Arzt wichtig, über den zeitlichen Verlauf Bescheid zu wissen. Es gibt folgende Einteilungen, die in der Häufigkeit des auftretenden Schmerzes variieren:

  • akut: erstmaliges Auftreten oder nach mind. Sechs Monaten ohne Schmerzen und für die Höchstdauer von sechs Wochen
  • subakut: zwischen akut und chronisch, also seit mehr als sechs Wochen
  • chronisch: Schmerzen seit über zwölf Wochen

Auch die Intensität der Schmerzen ist für den behandelnden Arzt und natürlich auch für den Patienten maßgeblich. Dabei können Rückenleiden kaum, mittelmäßig oder wechselnd stark bis hin zu fast nicht auszuhalten sein. Bewertet werden kann dies bei der Untersuchung mithilfe eines Fragebogens.

Wenn der Schmerz in den Rücken fährt – erste Hilfestellungen
markierstiftWird man akut von Rückenschmerzen überfallen, beispielsweise durch eine falsche Bewegung, kann die sogenannte Stufenlagerung erste Linderung bieten. Dadurch entlastet man die Wirbelsäule und die Schmerzen werden erträglicher.

Dazu geht man folgendermaßen vor:

  • flach auf den Rücken legen
  • mit den Unterschenkeln einen rechten Winkel zu den Oberschenkeln herstellen, indem sie auf einem Stuhl oder Hocker abgelegt werden
  • Kopf bei Bedarf durch ein Kissen stützen

Der Effekt der Stufenlagerung ist, dass sich die Muskeln entspannen können. Zudem wird der Druck auf die Bandscheiben verringert und die Nervenwurzeln erfahren Entlastung..

Diese Haltung sollte jedoch nicht sehr lange beibehalten werden, Bewegung kann auch helfen.

Arbeit im Büro – aber rückenschonend!
frau im büroAuf dem Bürostuhl sitzen, und zwar richtig, das beugt Rückenschmerzen vor. Da es für den Rücken dauerhaften Stress bedeutet, auf dem Bürostuhl zu sitzen, verwundert es nicht, dass 30 % aller krankheitsbedingten Ausfälle im Büro auf Rückenschmerzen zurückzuführen sind. Das ergibt hochgerechnet knapp 25 Tage pro Jahr und Patient.

Am verbreitetsten sind Rücken-, aber auch Schulter- und Nackenbeschwerden. Kopfschmerzen, Brennen in den Augen und Probleme an Armen, Händen und Fingern.

Hauptgrund für diese Beschwerden ist ein Arbeitsplatz, der nicht ergonomisch ist, aber auch Fehlhaltungen beim Sitzen. Nachfolgend ein paar Dinge, die man beachten sollte.

  • Beine nicht kreuzen! Gekreuzte Beine quetschen Nerven, Sehnen und Bänder ein, auch das Blut kann nicht ungehindert durch den Körper fließen. Auch, wenn es weit verbreitet ist, man sollte darauf achten, die Beine nicht zu kreuzen. Denn: Die Folge sind eingeschlafene Beine und Füße, auch die schiefe Stellung des Beckens wirkt sich negativ auf den Rücken aus.

Alternative: Wirbelsäule strecken, Beine auf den Boden gestellt. Wer darf, sollte die Beine auch einmal hochlegen, damit kann das Blut besser zirkulieren.

  • Richtige Armposition beachten! Falsch sind angehobene Arme und stets angewinkelte Handgelenke. Das Resultat sind Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich, vor allem Frauen klagen hierüber.

Alternative: Die Handgelenke gerade halten und etwa 20 cm Platz vor der Tastatur lassen. Auch nicht in die Tasten hineinhämmern. Das schont Gelenke und Bürokollegen.

  • Monitor richtig einstellen! Nie schräg oder zu hoch bzw. zu tief einstellen.

Alternative: Kopf, Halswirbelsäule und Rücken sollten in neutraler Position sein, wenn man auf den Bildschirm blickt. Der Bildschirm sollte zwischen 65 und 90 cm von den Augen entfernt sein, Oberkante ist auf Höhe der Augen.

  • Telefonieren und Tippen gleichzeitig vermeiden! Diese Haltung ist mit die unergonomischste. Sie sollte in jedem Falle nur kurz eingenommen werden.

Alternative: Telefon mit Freisprecheinrichtung nutzen

  • Falsche Büromöbel entsorgen! Wer sich auf seinem alten Bürostuhl einlümmelt, der belastet die Bandscheiben. Alte Stühle beachten die richtige Sitzposition oft nicht ausreichend, daher ist die Investition in einen ergonomischen Bürostuhl allemal empfehlenswert.

Alternative: Becken leicht vorkippen, Brustwirbelsäule aufrichten und die Sitzposition öfter wechseln. Zudem wenn möglich häufiger umhergehen und die ein oder andere Rückenübung machen.